Myofasziale Therapie

Myo = Muskel, faszial = Umhüllung

Diese Umhüllung besteht aus dem so genannten Bindegewebe, jede Faser, jeder Knochen, jedes Organ wird von ihm umschlossen.

Verklebungen am Myofaszialen System erhöhen die Grundspannung der Muskulatur, setzen die Muskelkraft und Ausdauer herab und erhöhen den Bewegungswiderstand z.B. wenn das Gleitlager zweier benachbarten Muskeln verklebt ist.

Bei der Myofaszialen Therapie werden diese unter Spannung stehenden Fasern von den Enden zum Zentrum hin angenähert, so dass sich die Mobilität (Beweglichkeit) wieder normalisiert und der Stoffwechsel angeregt wird.

Wie können diese Verklebungen und Crosslinks entstehen? Bei Verletzungen kann es zu lokalen Stoffwechselstörungen oder zur Ablagerung von Granulaten kommen, welche dann z.B. im Gleitlager zweier Muskeln weitere Reize erzeugen und dann die Mobilität dieser Muskeln zueinander stoppen.

Zieht jetzt Muskel (a) bei einer Bewegung in eine Richtung so wird über das verklebte Gleitlage dieser Zug auf Muskel (b) übertragen, worauf er dann mit einer Anspannung reagiert. Die Muskulatur behindert sich also permanent gegenseitig jede Aktion löst umgehend eine Reaktion des anderen Muskel aus. Über Muskelketten wird diese Spannung dann auch auf andere benachbarte und weit entfernte Strukturen weitergeleitet, somit steigt die Muskelspannung im gesamten System.

Warum passiert das einlagern von Crosslinks also das krankhafte verbinden benachbarter Fasern?

Der Körper ist immer bemüht, nur soviel Energie zu verbrauchen wie unbedingt nötig ist, wird ein Muskel über Langezeit überbeansprucht (Dauerverkürzung) oder durch Gewohnheitshaltung immer überdehnt so ist das für den Körper ein Signal an dieser stelle Energie einzusparen.

Muskelfasern verbrauchen sehr viel Energie stellt der Körper also fest das Fasern nicht mehr benötigt oder immer in einer bestimmten Position benötigt werden dann fixiert er diese Muskelfasern indem er zwischen ihnen Bindegewebe (Crosslinks = von der normalen Faserrichtung auf Kreuz und Quer umstellt) einbaut. Bindegewebe hat den grossen Vorteil das wenn es einmal vorhanden ist fast keine Energie mehr für den fortbestand zur verfügung gestellt werden muss (Gesetz der Ökonomie), leider hat es den grossen Nachteil das es anders als die Muskelfaser die es vernetzt nicht mehr dehnbar ist und somit die Mobilität extrem zurück geht was wieder herum dem verkleben von weiteren Strukturen entgegen kommt.

Mit der Myofaszialen Therapie sucht und behandelt man gezielt diese Bereiche.


Wir bieten die Myofasziale Therapie für Selbstzahler an. Siehe Gutschein Manuelle Therapie

   Neuronale und vasculäre Mobilisation

der Leitungsbahnen nach Lutz M. Scheuerer

Neuronale Mobilisation: Durch Verklebungen zwischen Nervenfasern und dem umgebenden Gewebe wird die Spannung des Nerven erhöht, würde dieser Zug am Nerv über einen längeren Zeitraum bestehen so hätte dies schlimme folgen für die Nähr- und Sauerstoffversorgung und der Nerv würde schaden nehmen. Damit dies nicht passiert muss die Nervenmobilität über andere Mechanismen wieder verbessert werden. Der Körper ist also bestrebt diese Nervenspannung zu reduzieren, dies gelingt ihm indem er Nervenlänge über das abflachen der Wirbelsäulen Schwingung erhält. Durch das abflachen der stossdämpfenden Biegungen kann nun über das Rückenmark mehr Nervenmobilität für Arm- und Beinnerven gewonnen werden.

Dies bleibt wie zu erwarten war nicht ohne folgen, durch das Abflachen des Rückens erhöht sich der Druck auf die Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben) was einen höheren Verschleiss zu folge haben kann und zu anderen Erkrankungen führt.

Verbessert man die Mobilität der peripheren Nerven kann die Wirbelsäule wieder in ihre physiologische (normale) form gebracht werden der Druck auf die vielleicht schon geschädigte Bandscheiben reduziert sich und die Regeneration kann besser stattfinden.

    Triggerpunkttherapie

die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzauslösung muss nich immer am gleichen Ort sein.

Bei der Trigger Punkt Therapie werden sogenannte "myofasziale Triggerpunkte" behandelt. Diese Muskelverhärtungen werden als sehr druckempfindlich wahrgenommen und können ausstrahlende/übertragene Schmerzen an anderen Körperstellen auslösen.

Man vermutet das diese Triggerpunkt für einen hohen Prozentsatz aller Schmerzen verantwortlich sind.

Wird in der Behandlung einer dieser Punkte lokalisiert, löst dieser ihren typischen Schmerz aus. In der Behandlung klingt dieser Triggerpunkt dann ab und ist danach nicht mehr schmerzhaft wahrzunehmen.


Wir bieten die Trigger Point Therapie auch für Selbstzahler, mit Gutschein an. Siehe Gutschein Manuelle Therapie

    Das Fasziendistorsionsmodell FDM

Dr. Stephan Typaldos D.O. 25.03.1957 - 05.04.2006

entwickelte das Fasziendistorsionsmodell und die dazu gehörenden Techniken. Er war Spezialist für Manipulationen und Behandlungen von Verletzungen an Arm- und Beinen.

Als Arzt und Osteopath, entwickelte er während seiner zeit in der Notaufnahme sein "Fasziendistorsionsmodell".


Wir bieten das Fasziendistorsionsmodell FDM auch für Selbstzahler, mit Gutschein an.

Siehe Gutschein Manuelle Therapie

    Das Schröpfen

Anderswo werden Sie arm geIGeLt, bei uns werden sie geschröpft!

Das früheste historisch gut belegte Zeugnis für therapeutische Nutzung des Schröpfens fand sich als Emblem auf einem Arztsiegel aus der Zeit um 3300 v. Chr. in Mesopotamien.

Wahrscheinlich ist das Schröpfen aber schon deutlich älter, es wird vermute das selbst unsere Vorfahren in der Steinzeit schon die heilende Wirkung kannten. Zuallererst wurde wohl das Steinmesser zum Einritzen (= Skarifikation) und der Mund zum Saugen verwendet, diese frühe Schröpfmethode nennt man "blutiges Schröpfen".


"Keine Angst!"


Ich verwände in der Praxis die schmerzfreie und unblutige Methode, das "trockene Schröpfen" bei der, die Haut unverletzt bleibt.

Durch das Vakuum, welches unter den Schröpfgläsern entsteht, tritt Blut aus den Kapillargefäßen (= haarfeine Blutgefäße) in das verklebte Gewebe aus. Es kann ein blauer Fleck entstehen, der sich aber nur sehr mässig schmerzhaft zeigt und nach wenigen Tagen zusammen mit der behandelten, verspannten Muskulatur / Reflexzone / Trigger Point wieder verschwindet.


   Klinische Psycho-Neuro-Immunologie

Ihr Körper ist eine geniale Maschine - leider wird sie ohne Gebrauchsanleitung ausgeliefert.

Deshalb beginnen die meisten einschneidenden Krankheiten durchschnittlich bei Frauen mit 44 und bei Männern mit 48 Jahren - das muss nicht sein.

Hier möchte ich ihnen die Gelegenheit geben, sich über die Möglichkeiten der Klinischen Psycho-Neuro-Immunologie zu informieren.

Unser Leben ändert sich rasant: wir betreiben seit 400 Generationen Ackerbau, die letzten 10 Generationen haben die Industrielle Revolution miterlebt, und seit einer Generation wird unser Lebensrhythmus von einem Computer bestimmt. Doch was war davor? Wir leben heute in einer Science-Fiction Umwelt, aber unser Organismus ist noch der Alte.

Um ihm wieder etwas entgegen zu kommen, können wir versuchen einen Weg zu finden, der uns ein bisschen zurück bringt, damit wir FIT für die Zukunft werden.

Die PNI erforscht mit wissenschaftlichen Methoden, was ein Mensch benötigt, um gesund zu bleiben bzw. um wieder gesund zu werden. Ich möchte Ihnen diese Lebensweise vorstellen und Zusammenhänge erklären, so dass Sie selbst die am besten geeigneten Möglichkeiten für sich und Ihre Familie finden können.

Die drei Säulen in der kPNI sind: Bewegung, Ernährung und Verhalten. Schon Hippokrates wusste "Nahrung soll eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein", Bewegungsmangel war früher kein Thema und das Verhalten war ebenfalls artgerecht.